Strukturen für die politische Unterstützung der Kulturagenda

Zur Umsetzung ihrer drei strategischen Ziele (Förderung der kulturellen Vielfalt und des interkulturellen Dialogs, Förderung der Kultur als Katalysator für Kreativität und Förderung der Kultur als grundlegendes Element in den EU-Außenbeziehungen) führte die Europäische Kulturagenda neue Methoden der Zusammenarbeit mit verschiedenen Beteiligten ein. Unter anderem soll der Kultursektor durch einen strukturierten Dialog zu ausgewählten Themen stärker einbezogen werden.

Drei Plattformen wurden zu spezifischen Themen gegründet, die anteilig Betriebskostenzuschüsse in Förderbereich 2 erhalten.

Interessenten haben die Möglichkeit, ihre Gedanken und Ideen einzubringen, konkrete Vorschläge zu machen und so aktiv zur Umsetzung und Weiterentwicklung der europäischen Kulturagenda beizutragen.

Derzeit existieren drei Plattformen zu den Themen "Interkulturelles Europa", "Zugang zur Kultur" und zum "Potenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft".

 

Plattform "Interkulturelles Europa"

Ziel der "Plattform für Interkulturelles Europa" ist es, die Bedeutung der gesellschaftlichen Vielfalt und ihrer positiven Möglichkeiten stärker ins öffentliche Bewusstsein zu heben und dadurch auch die Entwicklung einer zivilen Gesellschaft zu fördern.
Die Plattform wurde auf Initiative der Europäischen Kulturstiftung (ECF) und Culture Action Europe (früher: European Forum for the Arts and Heritage (EFAH)) gegründet.  mehr

 

Plattform "Zugang zur Kultur"

Die Plattform "Zugang zur Kultur" erarbeitet Handlungsempfehlungen für politische Verfahren zu diesem Thema. Dazu sind drei Arbeitsgruppen eingerichtet: 1. Erziehung und Bildung, 2. Kreation und Kreativität und 3. Beteilung von Zielgruppen.
Den derzeitgen Vorsitz der Plattform haben Interarts, International Network for Contemporary Performing Arts, European Festival, Association und Culture Action Europe. mehr

 

Plattform "Potenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft"

Die Plattform zum "Potenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft" besteht aus fünf Arbeitsgruppen, die sich u.a. mit dem Umfeld des Sektors, Kleinen und Mittleren Unternehmen und der Verbreitung von Werken und Mobilität von Künstlern beschäftigen.
Dem Vorstand der Plattform gehören die folgenden Organisationen an: European Film Companies Alliance, Independent Music Companies Association (IMPALA), European Forum for Architectural Policies, European Music Office und Culture Action Europe (früher: EFAH). mehr

 

Beispiel

Die Platform for Intercultural Europe wurde 2009 in der Kategorie "Strukturen für die Unterstützung der Kulturagenda" gefördert.

Kulturagenda

Grundlage der drei Plattformen ist die Europäische Kulturagenda.  mehr

Ausschreibungen

Ausschreibung der GD Bildung und Kultur aus dem Jahr 2007 zur Gründung der drei Plattformen.  mehr