Förderbereich 3: Studien und Analysen

Um den größtmöglichen Nutzen aus den EU-finanzierten Projekten zu erreichen, sind die Ergebnisse weit zu verbreiten. Ferner ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, inwieweit die Programmziele erfüllt wurden. Genau das ist die Zielsetzung des Förderbereichs 3 „Studien und Analysen“ für den ca. 5% des Programmbudgets vor­ge­sehen sind.

Er unterstützt Analyse- und Verbreitungsaktionen auf drei Wegen:

  • Erstens unterstützt dieser Aktionsbereich Kooperationsprojekte zwischen Einrichtungen aus verschiedenen Teilnehmerländern, bei denen eine direkte und praktische Erfahrung mit der Analyse, Bewertung oder Einschätzung des Einflusses der Kulturpolitik auf kommunaler, regionaler, nationaler und/oder europäischer Ebene in Bezug auf mehr als drei Ziele der europäischen Kulturagenda nachzuweisen ist (Aktionsbereich 3.2 Politische Analysen).
  • Zweitens unterstützt das Programm die Kulturkontaktstellen in jedem teilnehmenden Land. Ihre Aufgabe besteht darin, das Programm "Kultur" auf lokaler Ebene zu fördern und das Bewusstsein für seine Aktivitäten und für die Möglichkeiten zu schärfen, die es potenziellen Teilnehmern und Bürgern insgesamt in jedem teilnehmenden Land bietet. Diese Kulturkontaktstellen tauschen überdies Informationen
    mit nationalen Kultureinrichtungen und -organisationen aus, pflegen Kontakte mit den Teilnehmern der EU-Programme und leisten die Anbindung an weitere Informationsquellen.
  • Letztlich zielt die Sammlung und Verbreitung von Informationen über die verschiedenen EU-finanzierten Aktionen und Projekte im Kulturbereich darauf ab, die EU-weite Öffentlichkeit für diesen wichtigen Bereich zu sensibilisieren und sicherzustellen, dass die Projekte ihre großmögliche Wirkung erzielen. Diese Förderung wird in unregelmäßigen Abständen direkt von der Generaldirektion Bildung und Kultur ausgeschrieben.

Nähere Informationen zu Aktionsbereich 3.2 enthält Kapitel VIII des Programmleitfadens.

 

 


Beispiel

Empirica - Die Gesellschaft für Kommuni­kations- und Techno­logie­forschung mbH erstellt eine Studie zur Kartierung und Bewertung über bestehende Websites innerhalb des Kultursektors.

Im März 2010 ist der Abschlussbericht erschienen.